Route Nr.: 267 | Letzte Änderung: 09.05.2011
Rofan Hauptkamm, Höllenlochwand | Ausrichtung: Ost

Satans-Schlund

Variante von Höllenloch-Verschneidung
UIAA 3 | 2-4 Seillängen

Klettermeter: 15m | Routenhöhe: 10m | Wandhöhe: 70m | Gipfelhöhe: 2229m
Standplatz: Normalhaken | Fels: Kalk
Charakter: Kurzroute

Kurz aber schön. Keine Bolts. Die Felsqualität ist toll, - jener der Velebit-Wände in Jugoslawien nicht unähnlich. Das Höllenloch selbst, durch das diese Einstiegs-Variante führt, ist allerdings meist nass.

Routenverlauf

Die Höllenlochwand liegt in der Talsenke zwischen Gschöllkopf und Hochiss-Südwandplatten. Die "Höllenloch-Verschneidung" befindet sich in der Mitte zwischen dem rechten, höheren, und dem durch das markante Höllenloch "getrennten" linken Wandteil. Der Routenname ist am Einstieg des "Satansschlunds", der direkt durch das Höllenloch führt, angeschrieben (sh. Topo).

Material

Die Erstbegeher schlugen zur Stand- und Zwischensicherung einige Normalhaken (belassen) und verwendeten darüberhinaus einige Keile und Friends.

Zustieg

Von der Erfurter-Hütte am Gschöllkopf westlich vorbei, danach nach links auf den Kamm und in die dahinterliegende Talsenke, wo man nach etwa 30 Min. den Wandfuß der Höllenlochwand erreicht.

Abstieg

Über die Route abseilen.

Erstbegehung

Hermi Lottersberger
Datum: 01.07.1989
Stil der Erstbegehung: Rotpunkt
Kletterzeit der Erstbegeher: 15 Min